Freies Gedankengut

Gedanken und Meinungen zu aktuellen Themen (in nicht immer ganz richtiger Rechtschreibung)

Unterstützung für die Piratenpartei

Hallo zusammen,

was auf den ersten Blick aussieht/klingt wie ein Scherz oder allerhöchstens eine Spaß- oder Nichtwählerpartei ist tatsächlich eine junge Partei mit äußerst vertretbaren, sinnvollen und seriösen Standpunkten.

Die Rede ist von der Piratenpartei.

Es handelt sich hierbei um eine Partei, welche sich vorallem für Privatsphäre, Umgestaltung des Urheberrechts, Transparenz in der Politik und einiges mehr einsetzt. Eine junge Partei mit dem Potential eben diese wichtigen Themen in die deutsche Politik und in das Bewusstsein der Bürger und Bürgerinnen zu bringen.

Diese Partei hat nun den Plan bei der Bundestagswahl (am 27. September 2009) und bei der Europawahl (am 7. Juni 2009) mit einer eigenen Liste anzutreten. Dafür sind jedoch eine bestimmte Anzahl an Unterschriften notwendig.

Und an dieser Stelle kommt ihr ins Spiel. Um die Partei zu unterstützen und zu helfen die von ihr vertretene Thematik stärker in der politischen Landssschaft Deutschlands zu etablieren könnt ihr eine Unterschrift leisten.

Diese Unterschrift hat nichts mit der Abgabe eurer Stimme zu tun und ihr wählt diese Partei deshalb auch nicht. Diese Unterschrift ist lediglich notwendig damit die Piratenpartei zu den oben genannten Wahlen antreten darf.

Solltet ihr die Piratenpartei nun unterstützen wollen, so findet ihr die notwendigen Unterlagen für die Europawahl und die Unterlagen für die Bundestagswahl auf der Seite http://ich.waehlepiraten.de. Achtet bei den Formularen welche die Bundestagswahl betreffen darauf, dass ihr die jeweils zu eurem Bundesland passenden verwendet.

Das mit eurer Unterschrift ausgestattete Formular sendet ihr dann an die Piratenpartei.
Solltet ihr aus meinem näheren persönlichen Umfeld  sein dann könnte euch in Bezug auf den Versand dieser gelungene Beitrag interessieren, welcher darüber hinaus zusätzlich viele nützliche Informationen beinhaltet.

Ich würde mich freuen, wenn ich einige von euch dazu animieren konnte die Piratenpartei zu unterstützen.

Euer Max

Links zum Thema:

Webpräsenz der Piratenpartei Deutschland

Forumsbeitrag zur Thematik auf ossiostborn23.de

Unterstuetzer

Amoklauf in Emsdetten

Es ist zur Zeit in aller Munde. Der Vorfall der sich am Montag in der Geschwister-Scholl-Realschule zugetragen sollte jedem ein Begriff sein. Der 18 Jahre alte, ehemalige Schüler Sebastian B. hatte schwer bewaffnet die Schule betreten und scheinbar wahllos auf Menschen geschossen. Dabei verletzte er 37 Personen zum Teil schwer, bevor er sich selbst durch einen Schuss aus einem Vorderlader tötete.
Nach dieser Tat bricht erneut eine Welle der Kritik gegen oft als „Killerspiele“ bezeichnete Videospiele. Stimmen nach einem pauschalen Verbot werden laut. Viele sehen diese Art von Freizeitbeschäftigung als Auslöser des Amoklaufs.

Meiner Meinung nach ist dies nur ein weiterer Beweis dafür, dass es in Deutschland (wie anderswo wohl auch) mittlerweile zur Gewohnheit geworden bei der Suche nach Ursachen diese gerne mit den Symptomen zu verwechseln. Es ist natürlich verständlich, dass Eltern es nicht begrüßen (und auch nicht begrüßen sollten) wenn ihre Kinder exzessiv brutale Spiele am heimischen Computer spielen. Nur: geht ein Verbot nicht zu weit?

Meiner Auffassung nach: Ja! Solche Spiele mögen vielen als Begründung für eine so schreckliche Tat wie in Emsdetten, oder früher in Erfurt, genügen. Ich finde das unzureichend. Schwerwiegende Probleme im sozialen Umfeld und eine psychische Störung stellen eine sehr viel größere Bedrohung dar. Nur sind diese Dinge schwerer zu bekämpfen als ein „Killerspieleverbot“ durchzusetzen.

Ich bedauere die Opfer des Amoklaufs in Emsdetten zutiefst und sie haben mein Mitleid. Nur sollten Lösungsansätze in solchen Fällen in Zukunft in der richtigen Richtung gesucht werden. Bei den wahren Ursachen und nicht bei Symptomen wie dem exzessiven Spielen von Ego-Shootern. Ich wünsche mir, dass sich die „Experten“ mit Themen dieser Art in Zukunft differenzierter auseinander setzen werden. Schließlich sollte auch im Sinne der Leidtragenden nach einer solchen Tat diese nicht zum Mittel von Meinungsmache oder publikumswirksamen Auftreten von Politikern verwendet werden.

euer max

Mehr zum Thema:

Meinung zur Diskussion über ein „Killerspielverbot“

Stellungnahme des deutschen eSport-Bunds

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