Freies Gedankengut

Gedanken und Meinungen zu aktuellen Themen (in nicht immer ganz richtiger Rechtschreibung)

Joost

Bin wieder mal über etwas gesolpert, was ich natürlich gerne mit euch teilen würde.

Das Ganze nennt sich schön schlicht „Joost“ und ist eine Software die es ermöglicht mittels Peer to Peer TV-Sendungen und Videos anzuschauen. Bis jetzt soll das Angebot noch nicht recht umfangreich sein, es ist jedoch mehr in Planung.

Einen Haken hat die Sache allerdings noch: Joost ist zur Zeit im Beta-Status. Das hat zur Folge, dass man sich nicht selbst anmelden kann, sondern von einem Mitglied eingeladen werden muss (vergleichbar mit googlemail früher).

Genaueres findet ihr zum Beispiel im Sigma Stern Blog, auf welchem ihr in den Kommentaren zum entsprechenden Artikel auch nach einer Einladung fragen könnt.

Ich für meinen Teil hab das mal gemacht. Sollte es was werden, werde ich euch natürlich auf dem Laufenden halten und euch von der Software berichten.

Euer max

Edit: Habe eine Einladung erhalten. Nochmal ein großes Dankeschön an Martin.

Über Physik und „Metaphysik“

Neulich bin ich – mehr oder weniger zufällig – auf den Wikipedia-Artikel zum Perpetuum Mobile gestoßen.

Daran hat man, zumindest meiner Meinung nach, seine rechte Freude. Na gut, er mag leider (noch) nicht so umfangreich, lesenswert und interessant wie andere (Exzellente) Artikel sein. Aber für sich betrachtet war der Artikel, in Zusammenhang mit der dazugehörigen Diskussionsseite ein kleines Highlight.

Das schon allein wegen dem Aufgreifen der ewigen Frage wo naturwissenschaftliche Axiome eigentlich verankert (was ja im Grunde schon ein Widerspruch in sich ist: schließlich ist ein „beweisbares Axiom“ kein Axiom mehr) sind und inwiefern ebendiese Annahmen a priori zu rechtfertigen sind (schließlich ist auch die Annahme, dass die Logik bzw. gar der logische Menschenverstand frei von Fehlern ist, eine Art Axiom).

Lest den Artikel und denkt dann mal drüber nach ;-)

(falls ihr das nicht sowieso schon mal gemacht habt)

Genug der hochgestochenen Wortwahl

mfG euer Max

Amoklauf in Emsdetten

Es ist zur Zeit in aller Munde. Der Vorfall der sich am Montag in der Geschwister-Scholl-Realschule zugetragen sollte jedem ein Begriff sein. Der 18 Jahre alte, ehemalige Schüler Sebastian B. hatte schwer bewaffnet die Schule betreten und scheinbar wahllos auf Menschen geschossen. Dabei verletzte er 37 Personen zum Teil schwer, bevor er sich selbst durch einen Schuss aus einem Vorderlader tötete.
Nach dieser Tat bricht erneut eine Welle der Kritik gegen oft als „Killerspiele“ bezeichnete Videospiele. Stimmen nach einem pauschalen Verbot werden laut. Viele sehen diese Art von Freizeitbeschäftigung als Auslöser des Amoklaufs.

Meiner Meinung nach ist dies nur ein weiterer Beweis dafür, dass es in Deutschland (wie anderswo wohl auch) mittlerweile zur Gewohnheit geworden bei der Suche nach Ursachen diese gerne mit den Symptomen zu verwechseln. Es ist natürlich verständlich, dass Eltern es nicht begrüßen (und auch nicht begrüßen sollten) wenn ihre Kinder exzessiv brutale Spiele am heimischen Computer spielen. Nur: geht ein Verbot nicht zu weit?

Meiner Auffassung nach: Ja! Solche Spiele mögen vielen als Begründung für eine so schreckliche Tat wie in Emsdetten, oder früher in Erfurt, genügen. Ich finde das unzureichend. Schwerwiegende Probleme im sozialen Umfeld und eine psychische Störung stellen eine sehr viel größere Bedrohung dar. Nur sind diese Dinge schwerer zu bekämpfen als ein „Killerspieleverbot“ durchzusetzen.

Ich bedauere die Opfer des Amoklaufs in Emsdetten zutiefst und sie haben mein Mitleid. Nur sollten Lösungsansätze in solchen Fällen in Zukunft in der richtigen Richtung gesucht werden. Bei den wahren Ursachen und nicht bei Symptomen wie dem exzessiven Spielen von Ego-Shootern. Ich wünsche mir, dass sich die „Experten“ mit Themen dieser Art in Zukunft differenzierter auseinander setzen werden. Schließlich sollte auch im Sinne der Leidtragenden nach einer solchen Tat diese nicht zum Mittel von Meinungsmache oder publikumswirksamen Auftreten von Politikern verwendet werden.

euer max

Mehr zum Thema:

Meinung zur Diskussion über ein „Killerspielverbot“

Stellungnahme des deutschen eSport-Bunds

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